Brotsorten

Über 200 verschiedene Brotsorten backen die Schweizer Bäckerinnen und Bäcker jeden Tag. Zu ihnen zählen unter anderem die 22 Kantonsbrote, welche die Kultur und die regionalen Unterschiede des Landes widerspiegeln. Doch damit gibt sich die Bäckerschaft bei weitem nicht zufrieden.

Kantonsbrote

Baslerbrot

Das aus zwei Teiglaiben zusammengeschobene Baslerbrot ist eine beliebte Spezialität mit einer mehlig-knusprigen Kruste, gut gebacken und von besonders kräftigem Geschmack.

Bernerbrot

Das Bernerbrot ist behäbig, grosslaibig und wird als ovales Ruch- oder Halbweissbrot landesweit geschätzt.

Bündner Roggenbrot

Der traditionelle Bündner Roggenring wurde ursprünglich an Stangen aufgehängt und diente als Wochen- oder Monatsvorrat.

Genferbrot

Das Genferbrot ist extrem flach wie ein Fladen und gut ausgebacken.

Jurabrot

Das jüngste Kantonsbrot stammt aus dem Jura, ist rund und flach und wird mit einem «Kantonsstempel» versehen.

Obwalden

Das Brot im Kanton Obwalden ist ein zylinderförmiges Stangenbrot.

St. Galler Brot

Sagen und Geschichten rund um das Kloster der Stadt ranken sich noch heute um das St. Galler Brot, das mit einer sogenannten «Nase» gebacken wird.

Tessinerbrot

Das helle Tessinerbrot wird ungeschnitten aufgetragen und passt zur südlichen Lebensart.

Thurgau/Appenzell

Auch die Rundbrote im Thurgau und Appenzell werden mit einer hohen «Nase» hergestellt.

Waadtländer-Kreuzbrot

Das Waadtländer-Kreuzbrot aus weichem Halbweiss-Brotteig wird kräftig-rösch ausgebacken.

Walliserbrot

Das Walliserbrot aus Roggenvollkornmehl ist dunkel, rustikal und kräftig, wird meist mit Sauerteig gelockert und ist deshalb lange haltbar.

Zug/Schwyz

In Zug und Schwyz backt man sogenannte Kopfbrote (einem Laib-Ende wird ein Teig-Kopf aufgesetzt).

Zürcherbrot

Das Zürcherbrot aus Ruch- oder Halbweissmehl lässt sich dank der langen Form und den Quereinschnitten gut in gleichmässige Stücke schneiden und ist weit verbreitet.