08.10.04
16. Oktober 2004: Welttag des Brotes

Was wäre die Welt ohne Brot? Als unentbehrliches Grundnahrungsmittel für die einen, vielfältiger Genuss für die anderen, hat Brot so zahlreiche Bedeutungen, dass es einen Welttag zu seinen Ehren durchaus verdient. Termin ist wie jedes Jahr der 16. Oktober. Welt- und damit auch schweizweit wird das symbolträchtige Nahrungsmittel gebührend gewürdigt und gefeiert. Zahlreiche Bäckereien in den verschiedensten Schweizer Städten und Gemeinden werden mit Attraktionen aufwarten.

Überall in der Welt hat das Brot hohen Symbolgehalt. Es steht für Solidarität und die Fähigkeit, zu teilen. Brot ist aber auch heute noch ein bedeutungsvolles Nahrungsmittel: In der Schweiz liegt der Verbrauch von Weichweizen, der in erster Linie zur Herstellung von Brot verwendet wird, weit vor dem Verbrauch von Hartweizen (Verarbeitung in erster Linie zu Teigwaren). Roggen, im Anbau wesentlich anspruchsloser als der Weizen, ist in den Bergtälern des Wallis und im Bündnerland beheimatet. Das Walliser Roggenbrot und das Bündner Ringbrot (Brasciadela aus dem Puschlav) erfreuen sich als regionale Spezialbrote vermehrter Beliebtheit. Ganz im Trend liegt auch der Dinkel, ursprünglich die am weitesten verbreitete Brotgetreideart in der Schweiz. Das Angebot verschiedenster Dinkelbrote bereichert das schweizerische Brotsortiment.

Der Welttag des Brotes soll vor allem Anlass sein, über Brot und das Bäckerhandwerk zu sprechen sowie über deren Geschichte, heutige Bedeutung und Zukunft etwas zu erfahren.

Das Plakat zum Welttag des Brotes wird am 16. Oktober zahlreiche Bäckereien zieren. «Wo dieses Plakat zu finden ist, hat sich der Bäckermeister mit Sicherheit eine Attraktion zum Brottag ausgedacht», so Beat Kläy vom Schweizerischer Bäcker-Konditorenmeister-Verband (SBKV). Im vergangenen Jahr nutzten Bäckerinnen und Bäcker den Tag, um im Freien ihre Brotstände aufzubauen oder um ein spezielles Welttagsbrot anzubieten. Die diesjährigen Aktivitäten vieler Bäckereien sind unter www.brottag.ch zu finden. Als weiterer Höhepunkt darf der spezielle Brotmarkt in Luzern zu Ehren des Welttags des Brotes angesehen werden. Luzern werde am Ehrentag des Brotes zur Freude von Jung und Alt zu einer Art Brotstadt, so Kläy. Die Migros lanciert zum Welttag des Brotes ein neues Urdinkelbrot mit dem IP-Suisse-Label. Vom 12. Oktober bis zum 18. Oktober ist dieses Brot mit einem besonders günstigen Einführungspreis im Angebot.

Obwohl klein, hat sich die Schweiz in den vergangenen Jahren zu einem veritablen Brotland entwickelt. Über 200 Brotsorten sind im Inland im Angebot, um Konsumentinnen und Brotliebhaber Tag für Tag wieder neu zu überraschen und zu begeistern. Damit nimmt die Schweiz im internationalen Vergleich eine Spitzenposition ein. Alleine 22 unterschiedlichste Kantonsbrote zählt das Land. Dazu kommen zahlreiche Spezialbrote wie Nuss-, Kernen-, Früchtebrote und viele andere mehr.

Wer sich über die Attraktionen am Weltbrottag, über die Schweizer Brotvielfalt oder über den Bäckerberuf näher informieren möchte, findet alle wichtigen Informationen unter www.brottag.ch. Hier findet man Interessantes zu Broten mit Nasen und Kröpfen, zum Brotmarkt Schweiz, zu den Brotkonsumgewohnheiten, zum Getreidemarkt Schweiz sowie zum Berufsbild des Bäcker-Konditors.

Links:

www.brottag.ch
www.swissbaker.ch

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